Eltern für Kinder e.V. Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle
Eltern für Kinder e.V.Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle

Gemeinsame Erklärung

Gemeinsame Erklärung der Arbeitsgemeinschaft aller deutschen Adoptionsvermittlungsstellen in freier Trägerschaft.

Adoptionsberatung braucht Vertrauen und Diskretion

Das Gelingen einer Adoption hängt in hohem Maße von der Qualität der Adoptionsberatung ab. Eine gute Adoptionsberatung kann nur in einem vertrauensvollen, geschützten Klima stattfinden. Diskretion ist Sache nicht allein der Vermittlungsstelle. Wenn Teile der Beratungsgespräche im Internet oder anderweitig öffentlich diskutiert und kritisiert werden, wird Vertrauen zerstört.

 

Die beratende Person kann sich, wenn sie überhaupt von den Vorgängen erfährt, gegen Vorwürfe nicht wehren. Selber in die Offensive zu gehen und Verzerrungen klarzustellen, ist ihr gesetzlich verboten.

 

Haben Sie, sehr geehrte Adoptionsbewerber, bitte Verständnis dafür, dass wir den Vermittlungsprozess abbrechen müssen, wenn das Vertrauensverhältnis auf diese Weise gestört wird.

Auch Adoptivkinder haben ein Anrecht auf den Schutz ihrer Privatsphäre

Leider stößt man im Internet, aber auch in anderen Medien, immer häufiger auf Berichte von Adoptiveltern, die detailliert über die Geschichte ihres Kindes Auskunft geben, und dabei nicht zögern, auch Probleme, Auffälligkeiten, ja schwere Störungen des Kindes der Öffentlichkeit preiszugeben.

 

Das verstößt massiv gegen das Recht des Kindes auf den Schutz seiner Privatsphäre. Adoptivkinder, die eine schwierige Vorgeschichte haben und oft erst nach Irrwegen einen erträglichen Lebensweg finden, haben ein ganz besonderes Anrecht auf den Schutz ihrer Persönlichkeit. Es wird sie zutiefst kränken und verstören, wenn sie voraussetzen müssen, dass "die halbe Welt" über ihre Schwierigkeiten informiert ist oder sie sogar von fremden Personen auf ihre Probleme angesprochen werden.

 

Wir dürfen Sie, sehr geehrte Adoptiveltern, darum herzlich bitten, keine entsprechenden Daten ihres Kindes ins Internet zu stellen oder über andere Medien zu verbreiten. Wie es um ihr Kind steht, geht nur Sie und das Kind etwas an.

 

Im Juni 2007


Jürgen Stapelmann, Eltern für Kinder e.V.
Dr. Bernd Wacker, terre des hommes

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