Bücher zum Thema Adoption
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Bd.1: Zur Entstehung einer Frühtraumatisierung bei Pflege- und Adoptivkindern
von Bettina Bonus
ISBN 978-3833460869
Pflege- und Adoptiveltern haben eine wunderbare Aufgabe gewählt: Sie geben einem Kind ein neues Zuhause mit Wärme, Liebe und Zuwendung. Manchmal kann es aber vorkommen, dass unerwartete Probleme auftreten. Das reicht von Verhaltensauffälligkeiten über deutliche Lernschwierigkeiten bis hin zu massiven Auseinandersetzungen, die Pflegeeltern an den Rand ihrer Belastungsfähigkeit bringen. Trotz aller Mühe, trotz größtem persönlichen Einsatz scheint häufig nichts mehr zu helfen. Wie es dazu kommen kann, welche besonderen Hintergründe im Spiel sein können und was die Eltern im ersten Schritt machen können, erläutert die Autorin im vorliegenden Buch.
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Was traumatisierte Kinder uns über Leid, Liebe und Heilung lehren können - Aus der Praxis eines Kinderpsychiaters
von Bruce D. Perry, Maia Szalavitz
ISBN 978-3466307685
Wie die Seele wieder gesund wird: Der renommierte Hirnforscher und Kinderpsychiater Dr. Bruce Perry erzählt zehn berührende Geschichten von Trauma und Transformation. Dabei offenbart er die erstaunliche Fähigkeit des Gehirns zur Heilung: »Beziehung ist das, was Veränderung bewirkt. Die stärkste Therapie ist menschliche Liebe.«
Was geschieht, wenn ein Kind traumatisiert wird? Wie beeinflussen Terror, Missbrauch oder Katastrophen den kindlichen Geist – und wie kann er heilen?
Der angesehene Kinderpsychiater und Hirnforscher Dr. Bruce Perry hat Kinder behandelt, die unvorstellbarem Horror ausgesetzt waren: Kinder, die mitansehen mussten, wie ihre Eltern ermordert wurden, die in Wandschränken oder Käfigen aufgewachsen sind, Opfer von familiärer Gewalt etc. In diesem Buch erzählt er ihre Geschichten: Geschichten von Trauma und Transformation. Perry erklärt, was im Gehirn geschieht, wenn Kinder extremem Stress und Gewalt ausgesetzt sind, und wie innovative Behandlungsweisen ihren Schmerz lindern und ihnen helfen können, zu gesunden Erwachsenen heranzuwachsen. Durch die kenntnisreichen und bewegenden Darstellungen von körperlicher, geistiger und seelischer Heilung wird deutlich, wie stark das kindliche Gehirn von einfachen Dingen wie einer sicheren Umgebung, Zuneigung, Sprache und Berührung beeinflusst wird. »Beziehung ist das, was Veränderung bewirkt. Die stärkste Therapie ist menschliche Liebe«, sagt Bruce Perry. -
von Karl Heinz Brisch
ISBN 978-3608945324
Ein Bestseller und Standardwerk, das Strategien weist für Diagnostik, Therapie und Elternschaft: Karl Heinz Brisch entwickelt in dieser vollständig überarbeiteten Ausgabe der »Bindungsstörungen« die integrative therapeutische Praxis um John Bowlbys Paradigma der Bindung weiter und eröffnet neue Perspektiven des Helfens und der Prävention.
»Bindungsstörungen« zeigt Mittel und Möglichkeiten, psychische Störungen aus dem bindungstheoretischen Blickwinkel zu diagnostizieren und zu behandeln - in verschiedenen Settings: ambulant, stationär und in Kooperation mit Kinderärzten und Gynäkologen. In eigenen Untersuchungen und vielen anschaulichen klinischen Beispielen entwirft Brisch die Prinzipien einer bindungsorientierten Psychotherapie. Die Neuauflage berücksichtigt neueste Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften, beispielsweise zu den Spiegelneuronen, und aus Längsschnitt- und Therapiestudien, neue Präventionsprogramme wie SAFE®-Sichere Ausbildung für Eltern und BASE®-Babywatching in Kindergarten und Schule. -
rassismuskritisch denken lernen
von Tupoka Ogette
ISBN 978-3897712300
Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema. Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.
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von Alice Hasters
ISBN 978-3446264250
Wer Rassismus bekämpfen will, muss Veränderung befürworten – und die fängt bei einem selbst an.
„Darf ich mal deine Haare anfassen?“, „Kannst du Sonnenbrand bekommen?“, „Wo kommst du her?“ Wer solche Fragen stellt, meint es meist nicht böse. Aber dennoch: Sie sind rassistisch. Warum, das wollen weiße Menschen oft nicht hören.
Alice Hasters erklärt es trotzdem. Eindringlich und geduldig beschreibt sie, wie Rassismus ihren Alltag als Schwarze Frau in Deutschland prägt. Dabei wird klar: Rassismus ist nicht nur ein Problem am rechten Rand der Gesellschaft. Und sich mit dem eigenen Rassismus zu konfrontieren, ist im ersten Moment schmerzhaft, aber der einzige Weg, ihn zu überwinden. -
von Joy Rees
ISBN 978-1-84310-953-2
Through words, pictures, photographs, certificates and other 'little treasures', a Life Story Book provides a detailed account of the child's early history and a chronology of their life. This clear and concise book shows a new family-friendly way to compile a Life Story Book that promotes a sense of permanency for the child, and encourages attachments within the adoptive family. Joy Rees' improved model works chronologically backwards rather than forwards, aiming to reinforce the child's sense of belonging and security within the adoptive family before addressing the child's past and early trauma. The book contains simple explanations of complex concepts, practical examples and helpful suggestions. Perfect for busy social workers in local authority children and adoption teams, approved adoption agencies and adoptive parents, Life Story Books for Adopted Children is a refreshing, innovative and common-sense guide.
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Das Innere Team: Hilfen im Umgang mit traumatisierten Kindern
von Constanze Bossemeyer
2021, 184 Seiten mit 94 Abb., durchgehend farbig, kartoniert
ISBN 978-3-525-40700-4
Die Biografien von Adoptiv- und Pflegekindern sind oft von schlimmen Erlebnissen, mangelhafter Versorgung und einem fehlenden liebevollen Umgang geprägt. Beeinträchtigungen durch traumatische Erfahrungen leben im Alltag von Adoptiv- und Pflegefamilien immer wieder auf. Wie können betroffene Eltern auf die besonderen Bedürfnisse dieser Kinder eingehen? Sie verbringen die meiste Zeit mit ihnen und haben eine große Bedeutung für den Heilungsprozess. Oftmals entfalten sich gerade in der alltäglichen Kommunikation mit den Eltern Fantasien, Affekte und Bedürfnisse, die, wenn sie verstanden und mitfühlend beantwortet werden, zu einer positiven Entwicklung führen. Die Kommunikationspsychologie mit dem Modell des Inneren Teams bietet Eltern für den Umgang mit traumatisierten Kindern nützliches Handwerkszeug. Wie es konkret eingesetzt werden kann, zeigt Constanze Bossemeyer anschaulich auch anhand zahlreicher farbiger Illustrationen. Die Autorin ist selbst Mutter eines Adoptivsohnes.
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von Nicole Strüber
ISBN: 978-3-608-96287-1
Warum sind die ersten Lebensjahre so entscheidend für die Entwicklung unseres Gehirns? Warum fällt es manchen Menschen im späteren Leben schwer, Stress zu bewältigen und die Impulse im Griff zu halten? Dieses Buch erklärt, wie Risikokindheiten unsere Persönlichkeit und Psyche beeinflussen, wie man diese Risiken vermeiden und die entstandenen Defizite im Erwachsenenleben beheben kann.
Armut, traumatisierte oder depressive Eltern, Scheidung, Flucht, emotionale Vernachlässigung, überfüllte Kitas und viele weitere in der frühen Kindheit auftretende Risiken können die Entwicklung des kindlichen Gehirns und die Reifung von Persönlichkeit und Psyche negativ beeinflussen. Und dies über Generationen hinweg! In verständlicher Sprache verknüpft Nicole Strüber aktuelle internationale Forschungsergebnisse. Sie zeigt auf, warum diese Risiken das Auftreten psychischer Probleme begünstigen und erklärt das Phänomen der Resilienz. Der Leser erfährt, ob und wie man einer negativen Entwicklung vorbeugen kann, und worauf es ankommt, wenn er sich später, als Erwachsener, noch ändern möchte. -
Entwicklung verstehen, Kleinkinder gelassen erziehen, Konflikte liebevoll lösen
von Eliane Retz und Christiane Stella Bongertz
ISBN 978-349-206-249-7
Zähneputzen, Aufräumen, Anziehen – wie Eltern Konflikte bindungsschonend und liebevoll lösen
Erziehungskompetent bleiben, weniger schimpfen, Nerven behalten
Für Eltern mit Kleinkindern zwischen 1 und 5 Jahren
Mit leicht verständlichem Grundlagenteil über Bedürfnisorientierung und Bindungsforschung
Viele praktische Tipps für typische Konfliktsituationen im Alltag
Eltern, die bindungsorientiert mit ihrem Baby leben, wissen: Es nützt der Bindung, wenn sie prompt auf die Bedürfnisse des Kindes reagieren. Doch wenn das Baby zum Kleinkind wird, konfrontiert es die Eltern zunehmend mit seinen Autonomie- und Abgrenzungswünschen und raubt ihnen oft den letzten Nerv. Wie kann man dann Konflikte liebevoll lösen und gelassen erziehen? Dieses Buch zeigt Eltern von Kleinkindern anhand konkreter Alltagssituationen, wie man mit Wutausbrüchen umgeht, weniger schimpft, trotzdem Grenzen setzt und die Autonomie sowie die Bindung stärkt.
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Soforthilfe bei Stress, Ärger und anderen Durchhängern
von Claudia Croos-Müller
ISBN 13: 9783466309153
Verlag: Kösel-Verlag, 2011Hier kommt Oscar, das Gute-Laune-Schaf!
Rein in den Körper, raus aus dem Tief: Bei emotionalen Durchhängern lässt sich die Psyche am einfachsten über den Körper beeinflussen. Sie müssen dafür nicht sportlich sein. Sie benötigen weder Übungsmatte noch Rückzugsort. Und Sie brauchen nur ganz wenig Zeit.
Dr. med. Claudia Croos-Müller, Fachärztin für Neurologie und Psychotherapie, und Oscar, das Gute-Laune-Schaf, zeigen Ihnen 12 ganz einfache, dabei hoch wirksame Übungen, die Groß und Klein in Sekundenschnelle aus jedem Stimmungstief bringen und dabei auch noch Spaß machen.12 Körperübungen mit dem garantierten Gute-Laune-Effekt
Hilft in Sekundenschnelle aus jedem Stimmungstief heraus
Leicht auszuführen, nachweislich wirksam
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Ein Adoptiv-Familienroman.
von Sandra Hermes
ISBN 13: 978-3-9452-7539-9
Verlag: FamART, 2022Hinweis: Das Buch ist über famart.de erhältlich. Alltagsrassismus, Stereotype über Asiatinnen und das Gefühl, als Adoptivkind nie ganz dazuzugehören. Das Leben der 15-jährigen Siri ist kompliziert. Wieso wurde sie das Kind von Anna und Leo? War es Schicksal oder Zufall? Und wieso konnte ihre „Thai-Mutter“ sie nicht behalten? Siri will Antworten finden und macht sich mit ihren Adoptiveltern auf die Suche nach ihren thailändischen Wurzeln. 13 Jahre zuvor: Anna und Leo halten die Wartezeit auf das ersehnte Wunschkind kaum noch aus. Wie geht es der kleinen Sirikit im Kinderheim? Wird sie sie als Eltern akzeptieren? Und wird Annas Angst verschwinden, wenn sie ihre Tochter endlich in den Armen hält?
Sachbücher
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Anja Tuckermann ; Tine Schulz. Leipzig: Klett Kinderbuch, 2014.
Das kunterbunte, hübsch gezeichnete Bilderbuch, zeigt unterschiedliche Lebensgewohnheiten der aus den verschiedensten Kulturkreisen stammenden Kinder, die in Deutschland leben. Ein Beitrag für mehr Verständnis und Toleranz im multikulturellen Zusammenleben. Ab 5.
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Alexandra Maxeiner ; Anke Kuhl. 4. Aufl. Leipzig: Klett Kinderbuch, 2013.
Familie besteht heutzutage bei vielen nicht nur aus Mama, Papa und Geschwistern, sondern bei manchen Kindern gibt es auch noch Halbgeschwister, Stiefväter oder mütter und vieles mehr. Und wer sagt, dass man nur bei seinen leiblichen Eltern leben kann? Ab 5.
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Benno Schick (u.a.). Berlin: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 2018.
Mit einem Abschnitt über Familie und Adoption im Kapitel „Recht auf Fürsorge“.
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Mary Hoffman & Ros Asquith. [Aus dem Engl. von Stephanie Menge] Mannheim: Sauerländer, 2010.
Familien leben unterschiedlich. Die einen als Groß-, die anderen als Kleinfamilie. Manche wohnen im Hochhaus oder im Wohnwagen. Manche Kinder gehen zur Schule, manche werden zu Hause unterrichtet. Manche bauen ihr Essen selber an und wieder andere lieben Fertiggerichte. Wie ist das bei Dir? Ab 4.
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Schirin Homeier und Irmela Wiemann; mit einem Vorwort von Prof. Klaus Wolf; Illustrationen: Schirin Homeier. Frankfurt a. M.: Mabuse-Verlag, [2016].
Nicht immer können Kinder bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen. Die Autorinnen geben betroffenen Kindern, leiblichen und annehmenden Eltern Rat und Hilfestellung. Mit einer Bildergeschichte für Pflege- und Adoptivkinder. Ab 7.
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Labor Ateliergemeinschaft. Weinheim: Beltz & Gelberg, [2017].
Was heißt hier schon "normal"? Jeder Mensch ist anders und das ist auch gut so! Bilder, Comics, Fotos, Erlebnisberichte und Geschichten zeigen, wie schön es ist, wenn man den Mut aufbringt, so zu sein, wie man ist und dieses Recht allen anderen genauso zugesteht. Ab 9.
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erzählt von Cory Silverberg. Gezeichnet von Fiona Smyth. [Übers.: Franziska Brugger]. Frankfurt a. M.: Mabuse-Verl., 2014.
Ein außergewöhnliches Aufklärungsbuch - es erzählt die Geschichte von Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt so, dass sich auch Adoptivfamilien, gleichgeschlechtliche Elternpaare und mit künstlicher Befruchtung gezeugte Kinder darin wiederfinden. Ab 4.
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Anna Fiske. München: Hanser, 2022.
Bienchen und Blümchen beiseite: So unterhaltsam war Aufklärung noch nie! Egal, ob ein Geschwisterchen unterwegs ist oder ganz aus heiterem Himmel, irgendwann will jedes Kind wissen: Wie kommt eigentlich das Baby in den Bauch? Anna Fiske geht dieser Frage mit ihren unverwechselbaren, farbenfrohen Illustrationen nach. Kindgerecht und mit viel Witz zeigt sie, wie sich Samenzellen auf den Weg zur Eizelle machen, wie sich ein Baby entwickelt und wie es Frauen in der Schwangerschaft geht. Auch künstliche Befruchtung und Adoption kommen nicht zu kurz. Ab 4.
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Lisa Harmann. Frankfurt a.M.: Fischer Sauerländer, 2022.
Ob Patchwork, Alleinerziehende, Adoptivgeschichte, Nestmodell, Regenbogenfamilie: So unterschiedlich, normal und besonders kann Familie sein. In 10 Geschichten erzählen die Autorinnen des »Stadt Land Mama«-Blogs aus dem Alltag ganz verschiedener echter Familien. Sie öffnen die Türen zu Häusern, Wohnungen, Schränken und stellen uns 28 Kinder, 9 Papas, 9 Mamas, 1 Oma, 3 Hunde, 3 Katzen, 2 Kaninchen, 2 Zwergponys und eine Schildkröte vor. Malchin ist mit seinen Eltern aus Syrien geflüchtet, Mia kann seit ihrer Geburt nicht ohne Hilfe laufen, Linnea wächst mit acht anderen Kindern auf und Luis und Paul haben zwei Mamas. So unterschiedlich diese Familien sind, so verbindet sie doch eins: Liebe. Ab 5.
Erzählende Literatur zum Selbstlesen oder Vorlesen
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Lucy Maud Montgomery. Aus dem Kanad. übers. von Irmela Erckenbrecht und Maria Rosken. Bindlach: Loewe, 2010.
Die kleine Anne aus dem Waisenhaus ist begeistert von ihrem neuen Leben auf der Farm Green Gables. Weniger begeistert sind anfangs ihre Adoptiveltern, denn das schmale Wesen mit den roten Zöpfen hat eine überreiche Fantasie und einen ganz eigenen Kopf – was manche Mitmenschen verstört und andere zunehmend fasziniert. Bald hat dieses Kind die Welt um sich herum für immer verändert. Ab 11.
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inspiriert von Anne auf Green Gables / nacherzählt von Kallie George; illustriert von Abigail Halpin; aus dem Englischen von Yvonne Hergane. Zürich: Atrium, 2020
Statt des Waisenjungen, den die alten Geschwister Matthew und Marilla zur Hilfe erwarteten, kommt Anne, ein kleines, rothaariges Mädchen am Bahnhof an. Matthew mag es sofort, nicht so Marilla. Ob Anne bleiben darf? Immer wieder eckt sie an, impulsiv wie sie ist. Doch Happy End! Ab 7. (Fortsetzung der Vorlese-Reihe 6 zu Anne of Green Gables: Annes turbulente erste Schultage)
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Noel Streatfeild. Aus dem Engl. von Irmela Brender. Hamburg: Carlsen, 2009.
Um dem Namen Fossil Ehre zu machen, strengen sich die Adoptivschwestern Pauline, Petrova und Posy trotz finanzieller Nöte an, ihre besonderen Begabungen zu verwirklichen: Pauline will als Schauspielerin berühmt werden, Posy als Tänzerin und Petrova als Fliegerin. Ab 10.
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Anja Fröhlich. Hamburg: Klopp, 2010.
Till und sein Freund Benni leben im Kinderheim. Als Benni adoptiert wird, sucht sich Till ebenfalls neue Eltern, die in Bennis Nähe wohnen. Aber bald ist Benni nicht mehr der Alte: Er denkt nur noch ans Abnehmen und kann zudem nicht glauben, dass Till die Leiche von Bennis Oma entdeckt hat. Till ermittelt auf eigene Faust. Ab 10.
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Polly Horvath; aus dem Englischen von Bernadette Ott. Hamburg: Aladin, 2018.
Franny wächst als Adoptivkind von Sina und Tom in einem alten Herrenhaus auf. Toms Leidenschaft sind die vielen verschiedenen Gärten auf dem Grundstück, dazu zählt auch der geheimnisvolle Nachtgarten, den Franny jedoch nicht betreten darf. Ab 10.
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Malcolm McNeill. Frankfurt a.M.: Fischer KJB, 2014.
Wo Max herkommt und wer er ist, können ihm nicht einmal seine Adoptiveltern sagen. Doch das ist nicht das einzige Rätsel im Leben des kleinen Waisenjungen: Er besitze die Gabe, Menschen verschwinden zu lassen, erfährt er von zwei unheimlichen Fremden, dem eigenbrötlerischen Wissenschaftler Boris und der fantastischen Mrs. Jeffers. Ob das Verschwinden seiner Eltern mit seinem Fluch zu tun hat? Die Lösung beider Rätsel liegt tief verborgen im »Wald des Anfangs«, dem Ursprung aller Geschichten bevölkert mit phantastischen und magischen Wesen, die Max bei seiner Suche helfen und ihn begleiten. Ab 10.
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Martina Geisler. St. Andrä-Wörden (Österreich): Books on Demand, 2023.
Erzählung einer Mutter, die ihren Sohn 2016 aus Thailand adoptiert hat. Der Dinosaurier Dico, mit vollständigem Namen Dicometriacanthosaurus, findet nach einem Meteoriteneinschlag seine Eltern nicht wieder. Delta, die Säbelzahntigerin aus einer weit entfernten Zukunft, der Eiszeit, „spürt“ den Hilferuf 7 von Dico und macht sich mithilfe einer Zeitschleuse auf die Suche nach Dico, findet ihn, und beschließt, ihn mit in ihre Welt zu nehmen. Gemeinsam versuchen sie, über die Zeitschleuse wieder in Deltas Heimat zu gelangen. Doch leider geht dabei etwas schief ... Werden sie es jemals schaffen, in die Eiszeit zu kommen? Ab 8.
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Dana Alison Levy; aus dem amerikanischen Englisch von Anu Stohner. München: cbt, 2016.
Jason und Tom bilden mit ihren 4 Adoptivsöhnen eine liebenswerte Regenbogenfamilie. Mit ihren kleinen und großen Problemen in der Schule und zuhause sorgen Sam, Jax, Eli und Frog stets für Abwechslung, egal ob es um Schulwechsel, eine Halloweenparty oder einen lärmempfindlichen Nachbarn geht. Ab 10.
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Salah Naoura. Hamburg: Dressler, 2012.
"An dem Tag, an dem ich beim Freundschaftsspiel der E-Jugend zweimal das falsche Tor traf, beschlossen meine Eltern, dass sie ein zweites Kind wollten. Am besten einen zweiten Sohn, sagte Papa." Anton, 9 Jahre, Märchenberichtiger und Erzähler dieser Familiengeschichte, hat es nicht leicht. Zum Glück kommt Adoptivbruder Dilip in die Familie: gebürtiger Inder und schon jetzt ein Physikgenie, also fast. Wenigstens taugt er auch nicht für eine Fußballerkarriere. Dafür gibt es erstmal einen richtigen Urknall in Antons Familie, bevor schließlich jeder seinen Platz findet. Ab 8.
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Lauren Wolk; aus dem Englischen von Brigitt Kollmann. Nominiert für den deutschen Jugendbuchpreis 2019. München: dtv, 2018.
Das Mädchen Crow wurde um 1920 von Osh als Baby am Strand gefunden, der sie gemeinsam mit der lieben Miss Maggie aufzieht wie eine Tochter. Doch Crow möchte erfahren, woher sie stammt. Hat vielleicht die gegenüberliegende Insel damit zu tun, auf der früher Lepra-Kranke untergebracht waren ...? Ab 10.
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Guido Bottinga. Mit Bildern von Marije Tolman. Aus dem Niederländ. von Eva Schweikart. Hamburg: Dressler, 2008.
Eine süße kleine Schwester und ein großes Chaos! Das soll seine Schwester sein? Als Tjebbes Mutter ihm ein Foto zeigt, auf dem ein kleines, schwarzhaariges Mädchen zu sehen ist, weiß Tjebbe nicht, ob er sich über diese Überraschung freut oder nicht. Denn eigentlich wollte er viel lieber ein Meerschweinchen oder einen Hund haben. Und als Yu-Lin endlich da ist, wird es zunächst auch nicht einfacher. Denn seine 8 neue Schwester ist zwar wirklich niedlich, aber dreht sich nicht plötzlich alles nur noch um sie? Ab 6
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Fynn. Aus dem Engl. von Helga Heller Neumann. Mit Bildern von Silvio Neuendorf. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl., 2005.
Die 5-jährige Anna trifft Fynn mitten in der Nacht am Londoner Hafen und entscheidet, dass sie ab sofort bei ihm und seiner Familie wohnen möchte. Von nun an wird Fynns Leben völlig auf den Kopf gestellt: Anna ist nicht nur niedlich und frech, sondern auch ungeheuer klug. Sie hat an allem Interesse, was auf der Welt passiert, stellt alles infrage und findet immer verblüffende Antworten. Mit ihren außergewöhnlichen Erklärungen über Gott, das Leben, die Liebe und den Tod bezaubert Anna alle Menschen, denen sie begegnet. Ab 10.
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Stefanie Höfler; Bilder von Anke Kuhl. Weinheim: Beltz, 2020.
Die achtjährige „Helsin“ heißt nach der Stadt Helsinki, wo Helsins Eltern sie zur Adoption abholten. Helsin ist klein und biegsam wie ein Grashüpfer und immer gut gelaunt. Bisher hatte sie nur ein winziges Problem: Manchmal, wenn ihr etwas nicht passt, bekommt sie einen Wutausbruch wie ein Rumpelstilzchen - einen »Spinner«. Wie an dem Tag, als Louis neu in die Zwergen Klasse kommt und dieses »Helsin, Apelsin, Apfelsine« murmelt. Und dann klaut Helsin einfach seinen Fidschileguan, was für sie zu einem dicken Problem wird. Wie soll sie da nur wieder rauskommen? Ab 9.
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Sabine Both. Stuttgart (u.a.): Planet Girl, 2012.
Die Zwillinge Jenny und Kira wurden bereits als Babys adoptiert und sind eigentlich glücklich mit ihrer Familie. Doch Kira will wissen, warum ihre Mutter sie weggegeben hat. In erster Linie aber sind beide Teenager frisch verliebt und versuchen jeweils, ihre Traumtypen für sich zu gewinnen. Ab 10.
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Sabine Priess, Illustration von Helène Baum. Salzburg (AT): Edition Riedenburg, 2020.
Malik ist neun Jahre alt und hat einen kenianischen Vater. Es passiert ihm immer wieder, dass wildfremde Menschen in seine lockigen Haare fassen. Manchmal ist Maliks Mama schneller und hält die neugierigen Hände fest. Oder Malik duckt sich und die Leute greifen ins Leere. Ziemlich oft wird Malik gefragt, woher er denn wirklich kommt. „Aus der Schützestraße“ lautet seine Antwort, doch das scheint vielen Menschen nicht zu genügen. Auch für sein 9 gutes Deutsch wird er öfter mal gelobt. Das wundert Malik. Was soll er denn sonst sprechen? Klingonisch vielleicht? Nur gut, dass er seine Freunde hat. Und einen Lehrer in der Schule, der immer zu ihm hält. Ein Kinder- und Jugendbuch zu den Themen Alltagsrassismus, Diskriminierung, Diversität, Toleranz und Mut zur Andersartigkeit. Ab 8.
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Anja von Kampen. München: mixtvision, 2016.
Abenteuerroman mit den Themen Freundschaft, Mut, Wahrheit, Rätsel. Knietzsche erlebt den miesesten Geburtstag aller Zeiten: Als er zwölf wird erfährt er, dass er adoptiert wurde. Seine leiblichen Eltern haben ihm nichts hinterlassen außer eine kaputte Taschenuhr, die urplötzlich zum Leben erwacht … Als ob das alles nicht schon verrückt genug wäre, lernt er am gleichen Tag Mildred kennen: Ihr Vater sitzt in Untersuchungshaft, weil er wertvolle Gemälde aus dem Museum gestohlen haben soll. Mildred ist fest entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Ehrensache, dass Knietzsche und seine Freunde Norbert, Pepe und Darwina ihr dabei helfen! Ab 10.
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Christine Nöstlinger. Bilder von Annette Swoboda. [Neuauflage] Hamburg: Oetinger, 2006.
So brav kann doch kein Kind sein! Mit Kindern hat Frau Bartolotti nicht viel am Hut. Darum fällt sie auch aus allen Wolken, als sie mit der Post einen Sohn geschickt bekommt: Konrad. Konrad wird wirklich in einer Konservenbüchse angeliefert! Er ist schrecklich ordentlich und nahezu perfekt und Frau Bartolotti sehr chaotisch. Deshalb müssen die beiden sich erst aneinander gewöhnen. Aber dann gewinnt die Frau Bartolotti ihn so lieb, dass sie ihn nie wieder hergeben will - auch wenn die unheimlichen Menschen aus der Konservenfabrik schon nach ihm suchen … Ab 8.
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Usch Luhn. Berlin: Ueberreuter, 2020.
Mala und Viktor sind die besten Freunde im Waisenhaus Sonnenschloss. Doch die bösartige Direktorin Grunzei macht ihnen das Leben schwer. Mit Glück landen sie bei der Bibliothekarin Mirakel und der Kaffeehausbesitzerin Zimtlinde. Dort kommen sie einem magischen Geheimnis auf die Spur. Ab 8.
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Sebastian Grusnick, Thomas Möller; Illustrationen von Nikolai Renger. Hamburg: Dressler, 2021.
Der 10-jährige Finn bekommt von einem Tag auf den anderen einen Bruder! Wie das bitteschön gehen soll? Ganz einfach: Yuki - der genauso alt ist wie Finn - wird von seinen Eltern kurzerhand adoptiert. Nun hat Finn, der sich doch so gerne im Hintergrund aufhält, ein richtig großes Problem ... Ab 8.
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Hilde Kähler Timm. Mit Ill. von Karoline Kehr. Stuttgart (u.a.): Thienemann, 2006.
Fliegen müsste man können - wie eine Möwe. Am liebsten ganz hoch und ganz weit, denkt Kostja, als er mit seinem Freund Radek durch die Straßen zieht. Aber er hätte nie geglaubt, dass er eines Tages wirklich fliegen würde. Mit einem Flugzeug in ein anderes Land, mitten hinein in ein neues Leben und eine neue Familie... In Russland gibt es tausende von Straßenkindern, die keine Aussicht auf ein besseres Laben haben. Die abenteuerliche Geschichte von Kostja, der nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch eine Zukunft findet. Ab 10.
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Jana Frey. Wien: Ueberreuter, 2012.
Salome ist ein Waisenkind und lebt seit sie ein Baby ist in einem Kinderheim in Äthiopien. Mit 8 Jahren wird sie von einer deutschen Familie adoptiert. Die Umstellung fällt ihr schwer, die Probleme sind vorprogrammiert. Ab 9.
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Marjolijn Hof. Aus dem Niederländ. von Meike Blatnik. Berlin: Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher, 2009.
Fejzo (genannt Fee) wohnt in den Niederlanden, geht in die 6. Klasse und ist wie seine ältere chinesische Schwester Bing ein Adoptivkind. Er ist sehr unsicher, ob er seine leibliche Mutter kennenlernen will. Vielleicht ist sie hässlich und böse? Ab 11.
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Xavier-Laurent Petit. Ill. von Gabriel Gay. Berlin [u.a.]: Ueberreuter, 2013.
Yann ist sehr unglücklich, als ihn der Gemüsehändler für den Sohn seines Onkels Jean hält. Tatsächlich ähnelt er seinen Eltern und seinem Bruder kein bisschen. Ist er vielleicht adoptiert? Aber Yanns todsichere Idee, wie er seiner Familie ähnlich werden kann, ist wohl doch nicht so gut, oder? Ab 7.
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Kirsten Boie. Zeichn. von Silke Brix. Neuauflage. Hamburg: Oetinger, 2010. Nominierung zum Jugendliteraturpreis 1986.
Paule war ein echter Glücksgriff, finden seine Eltern. Als er noch ganz winzig war, haben sie ihn aus einem Heim zu sich nach Hause geholt. Meistens ist Paule das egal, aber manchmal möchte er doch mehr über seine Adoption wissen ... Ab 6.
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Jean Little. Aus dem Engl. von Simone Wiemken. Würzburg: Arena, 2008.
Min wurde als Kleinkind ausgesetzt. Mit 11 Jahren hatte sie bereits 4 Pflegeeltern. Als sie kurz vor Weihnachten erneut an das Jugendamt zurückgegeben wird, schaltet sich die engagierte Ärztin Jessika Hart ein und nimmt das verschlossene Mädchen bei sich auf. Ab 10.
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Gudrun Mebs. Mit Ill. von Rotraut Susanne Berner. [3. Aufl.] Hamburg: Carlsen, 2010.
Alle Kinder im Heim haben Sonntagseltern und sind sehr stolz darauf. Die Ich Erzählerin in dieser Geschichte hat keine, und dabei solche Sehnsucht nach diesem Glück. Als das Glück dann doch endlich kommt, sieht es ganz anders aus, als sie es sich erträumt hat: Ulla, eine verschusselte Kinderbuchautorin, hat nicht das zu bieten, was Sonntagseltern so begehrens wert macht. Keine teuren Restaurant besuche, keine tollen Geschenke, dafür aber Wärme und Zuneigung, Hand-in Hand-Rennen durch den Regen und Zehenküsse in der Badewanne. Früher waren die Sonntage öde, jetzt sind sie wie ein warmer Mantel mit vielen Taschen, vollgestopft mit Fröhlichkeit. Aber das Allerschönste wäre, für immer bei Ulla bleiben zu dürfen. Deutscher Jugendliteraturpreis 1984. Ab 8.
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Noel Streatfeild. Aus dem Engl. von Irmela Brender. Hamburg: Carlsen, 2010.
Um nicht in unterschiedliche Waisenhäuser zu kommen, flüchten die Geschwister Peter und Santa zu ihrem Onkel Gus, der Clown in einem Wanderzirkus ist. Er nimmt sie auf eine abwechslungsreiche Tournee durch englische Städte mit. Ab 10.
Bilderbücher & Vorlesebücher
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Michael Engler (Text); Julianna Swaney (Bilder). München: ArsEdition, 2021.
Der neu zugezogene Lars findet vor seiner Haustür ein Päckchen mit einer durch den Regen verschmierten Anschrift. Leider kann man nur noch die Worte Familie und Meisenweg lesen. So macht er sich auf die Suche nach dem Empfänger und lernt dabei ganz verschiedene Familien kennen (u.a. eine Familie mit dunkelhäutigem Adoptivkind). Ab 4 Jahren.
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Regina Groot Bramel. Ibbenbüren: Klaus Münstermann Verlag, 2014.
Das kleine Eichhörnchen ist allein und schutzlos. Welche Umstände mögen dazu geführt haben? Wieso kann es nicht bei seiner Mutter, bei seinen Geschwistern sein? Wie ist es in eine fremde Umgebung geraten? Und wer könnte ihm weiterhelfen, es versorgen und beschützen? Die Geschichte richtet sich an Kinder, deren Lebensweg von Unsicherheiten geprägt ist und an alle Menschen, die ihnen begegnen und zur Seite stehen. Ab 4 Jahren.
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Adele Sansone; Anke Faust. Zürich: NordSüd, 2010.
Faust. Zürich: NordSüd, 2010. Ein Gänserich brütet ein Drachenküken aus und ist sehr glücklich, ein eigenes Kind zu haben. Doch als das grüne Küken erkennt, dass der Gänserich gar nicht seine richtige Mutter sein kann, läuft es enttäuscht davon. Ab 4.
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Nele Brönner. Zürich: NordSüd, 2018.
Hermann der Tiger ist genervt: Alles Angeber in diesem Zoo! Doch als ausgerechnet ihm ein Ei vor die Tatzen fällt, da wird der alte Querulant ganz sanft. Hermann beginnt das Vögelchen aufzuziehen, zu füttern und zu umsorgen. Und der kleine Vogel fühlt sich durch 2 seinen gestreiften Papa gut beschützt. Der starke Tiger weckt ungeahnte Kräfte in ihm. Ob sich der Kleine da nicht etwas übernimmt? Hermann erkennt, er muss Klartext mit ihm reden; aber nicht heute. Ab 4 Jahren.
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Irina Korschunow; mit Bildern von Reinhard Michl. München: dtv, 2016.
mit Bildern von Reinhard Michl. München: dtv, 2016. Wie eine Füchsin auf dem Weg zu ihren drei Kindern ein verlassenes Fuchskind findet, es unter Lebensgefahr gegen Hund und Dachs verteidigt und zu Hause zum normalen Mitglied der Familie macht. Kinderklassiker. Ab 4.
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Franz-Joseph Huainigg. Mit Ill. von Verena Ballhaus. Wien; München: Betz, 2007.
Thomas wurde adoptiert, doch das weiß er noch nicht. Er stellt viele Fragen und ist neugierig, wie er zu seinen Adoptiveltern gekommen ist. Sie erklären ihm, wie sie ihn gefunden haben. Erst durch Thomas wurden sie zu einer richtigen Familie. Ab 4.
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Benedikt Amara, Lisa Rammensee. Trier: Buchfink Verl., 2022.
In einer alten Windmühle am Waldesrand leben die beiden Füchsinnen Vesta und Kubaba gemeinsam mit ihren Freund*innen ein zufriedenes Leben. Alles, was dem Füchsinnen-Paar zum Glück noch fehlt, ist ein Baby. Als eines Nachts im Winter ein kleiner Schneeball vor der Tür des behaglichen Heimes liegt, wird das Leben der beiden Fuchsdamen gehörig auf den Kopf gestellt. Ab 3.
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Lawrence Schimel. Illustrationen von Doug Cushman. (verschiedene zweisprachige Ausgaben) München: Edition bi:libri, 2013.
“Ich will auch eine Brille!", fordert der kleine Kwame. Die ganze Familie trägt eine Brille, nur er, das Adoptivkind, nicht. Aber die Familie hat eine wundervolle Idee, Kwame zu zeigen, dass er dazugehört. Ab 4.
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Brigitte Weninger. Mit Bildern von Eve Tharlet. 1. Aufl. Bargteheide : Mined. , 2011.
Zwei kleine Froschkinder verlieren ihre Eltern und werden ohne große Umstände von Mama Maus und ihren fünf Kindern aufgenommen. Alle Tiere der Nachbarschaft helfen mit, die Fröschlein artgerecht zu versorgen und in ihre Gemeinschaft zu integrieren. Brigitte Weninger erzählt vom Umgang der Eltern mit ihren Kindern, von Rechten und Pflichten, vom Ausgrenzen und von der unbedingten Gleichbehandlung aller Kinder. Ab 4.
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Emma Levey. Zürich: Orell Füssli, 2015.
Klara Gluck ist ein Huhn und sie liebt Eier über alles. Sie reist durch die ganze Welt und sammelt überall verlassene Eier. Wieder zu Hause fängt sie an zu brüten – und sie hat überraschenden Erfolg. Ab 3.
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Judith Zacharias Hellwig. 2., überarbeitete Auflage. Papierfresserchens MTM-Verlag, 2017.
Das kleine Lila ist das Kind von Mama Gelb und Papa Grün. Eines Tages fragt sich das Kind jedoch, weshalb es so anders als seine Eltern aussieht, und ruft es laut heraus: Mama und Papa, sagt es mir, wo komm ich nur wirklich her? Die Eltern schließen ihr Kind bei diesem brisanten Thema in ihre Arme und klären liebevoll über den Adoptionshintergrund ihres kleinen Lilas auf: darüber, dass es noch zwei weitere Eltern hat, nämlich Papa Blau und Mama Rot. Diese beiden Eltern konnten es damals nicht ausreichend versorgen, weshalb es als Baby zu Mama Gelb und Papa Grün kam, die sich schon lange nach einem Kind sehnten, aber leider kein eigenes bekamen. Und von diesem Tag an sind das kleine Lila, Mama Gelb und Papa Grün eine voll ständige Familie und sehr glücklich. Ab 3.
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Tanja Jeschke; Jutta Garbert. Stuttgart: Gabriel, 2007.
Zanele ist braun wie ein Nusskuchen, sie wurde in Afrika geboren. Ihre Eltern sind weiß und leben in Deutschland. Zanele erzählt, wie Papa und Mama sie adoptiert haben. Ab 4. Stereotypes Afrika-Bild, vgl. https://www.kubi online.de/artikel/mond-vorbei ueberlegungen-zur-fiktionalisierung-des fremden-kinderbilderbuch.
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Renata Galindo; aus dem Englischen übersetzt von Thomas Bodmer. Zürich: NordSüd, 2017.
Das Hunde-Kind hat eine neue Mama bekommen, eine Katzen-Mama. Die beiden müssen sich aneinander gewöhnen, aber sie schaffen das. Ab 4.
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Sandra Grimm. Ravensburg: Ravensburger Buchverl., 2017. (mini steps-Reihe)
Was ist Familie? Geschichten und Gedichte zeigen, was Familie ist und was uns zu einer Familie macht: Paul spielt am liebsten mit Leihoma Frida, Anna sieht Papa nur am Wochenende, Loran ist adoptiert und Lukas freut sich auf sein Geschwisterchen. Ab 2.
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Helga Bansch. Wien: Jungbrunnen, 2018.
Mini wurde von den Raubkatzen im Zoo adoptiert. Er ist winzig – ganz im Gegensatz zur gesamten Verwandtschaft. Aber gerade, weil er so klein ist, kann er durch Zäune schlüpfen und seine Verwandten besuchen. Und jedes Familienmitglied lehrt ihn, was es besonders gut kann. Einzig mit dem Brüllen klappt es nicht so richtig, weil bei Minis Versuchen immer nur ein Schreien herauskommt. Doch in einer gefährlichen Situation zeigt Mini, was er 4 alles gelernt hat: Er ist mutig und stark und kann so laut schreien, dass sogar der Wolf vor ihm davonläuft. Ab 3.
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erzählt von Anette Hildebrandt. Mit Bildern von Almud Kunert. Ravensburg: Ravensburger Buchverl., 2008.
Ersch. 2003 u.d.T.: Und dann kamst Du, und wir wurden eine Familie. Lisa ist ein Adoptivkind. Beim Blättern im Fotoalbum macht sich Lisa Gedanken über ihre "erste Mama" und malt ein Bild von ihr, um es in das Album zu kleben. Ab 4.
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Rachael Saunders. Hamburg: Carlsen, 2023.
Mama Huhn hat vier Eier gelegt und schon bald schlüpfen die Küken. Aber wo kommt denn das fünfte Ei her und warum sieht das Küken so anders aus? Egal, Mama Huhn hat alle lieb. Ab 2.
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Pauline Oud; deutscher Text von Andrea Kluitmann. Münster: Coppenrath, 2022.
Hanna lebt mit Mama, Papa und ihrem kleinen Bruder Finn zusammen. Rafi und sein großer Bruder sind von ihren Eltern adoptiert worden. Lukas hat keine Geschwister, dafür aber zwei Mamas. Und Marie wohnt mit ihrer Schwester abwechselnd bei ihrer Mama und ihrem Papa. Ganz klar: Jede Familie ist anders! Kurze Alltagsszenen und kindgerechte Erklärungen beantworten alle wichtigen Kinderfragen zum Thema Familie. Dabei geht es nicht nur um die Familie aus Mama, Papa und Kind(ern), sondern auch um Regenbogen- und Patchworkfamilien, um alleinerziehende Mütter und Väter, um Pflege- und Adoptivfamilien. Ab 3.
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Gudrun Mebs. Köln: Boje, [2016].
Tian ist ein chinesisches Waisenkind, das als Baby von deutschen Eltern adoptiert wurde. Jetzt muss er in den Kindergarten gehen und fürchtet sich davor, weil er so anders aussieht als die anderen Kinder. Aber dann kommt alles anders als er denkt. Ab 4
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Charlotte Bellière, Ian De Haes. Heidelberg: Carl-Auer, 2022.
Die Kinder wollen auf dem Pausenhof Familie spielen. Also brauchen sie Vater, Mutter und Kind, oder? Sie merken schnell, dass das nicht ihre Wirklichkeit ist. Ein Kind hat eine alleinerziehende Mutter, ein anderes lebt mit seinem Vater, ein Kind lebt in einer Regenbogenfamilie, ein Kind abwechselnd bei Mama und Papa. Sie erzählen von den vielen Mitgliedern ihrer Patchworkfamilien, ein Kind hat keine Geschwister, manche haben Halbgeschwister, manche sind adoptiert und eines kennt eine Familie ganz ohne 5 Kinder – dafür haben die einen Hund. Sehr charmant und humorvoll plaudern die Kinder über ihr Erleben von Familie. Ist also gar nicht so klar, wie das „Familie spielen“ geht – da kommt den Kindern eine Idee! Ein Bilderbuch, um zu zeigen: Familie ist bunt und das ist ganz normal. Ab 4.
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Belinda Nowell, Miša Alexander; Übersetzt aus dem Englischen von Christel Rech-Simon. Erste Auflage. Heidelberg: Carl-Auer Verlag, 2017.
Alex berichtet voller Freude seinen Schulkameraden, dass er eine kleine Schwester bekommen hat. Sie heißt Emma und ist schon ein Jahr alt. Sie ist als Pflegekind in seine Familie gekommen. Alle Kinder freuen sich mit Alex, nur der rüpelhafte, fiese Jimmy Martin brüllt ihn an, dass seine Familie nicht normal sei. Das macht Alex tieftraurig. Er ist nämlich selbst ein Pflegekind. Zu Hause fragt er seine Mutter: „Sind wir normal?“ „Ganz und gar nicht!“, antwortet sie und kramt ein Foto von Alex' Schulklasse hervor, um mit ihm zusammen herauszufinden, welches der Kinder in einer normalen Familie lebt. Dabei stellen sie fest, dass jede Familie anders ist und dass das die normalste Sache der Welt ist. Ab 4.
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Edith Schreiber Wicke, Carola Holland. Stuttgart: Thienemann, [2017].
Die Geschichte einer nicht alltäglichen, aber sehr glücklichen Pinguinfamilie. Ab 3.
Jugendbücher
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Peter Strotmann. Frankfurt a. M.: Fischer, 2012.
Lenas Leben gerät durcheinander, als sie einen Brief ihrer leiblichen Mutter bekommt. Dann trennen sich auch noch ihre Adoptiveltern und auch sonst läuft einiges schief. Lena beschließt ihre Mutter zu suchen. Doch schon bald warten die nächsten Katastrophen auf sie... Ab 14.
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Michael Borlik. Stuttgart [u.a.]: Thienemann, 2007.
Als Samuel, ein farbiges Adoptivkind, nach Hause kommt, findet er die Polizei vor und seine Eltern ganz aufgelöst. Grund ist ein angeblich von ihm stammender Abschiedsbrief. Als kurze Zeit später das Haus seiner Eltern mit Blut beschmiert 12 wird, vermutet er einen rassistischen Hintergrund. Ab 13.
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Barbara Bollwahn. Stuttgart (u.a.): Thienemann, 2010.
Als Rosalinde erfährt, dass sie adoptiert wurde, gerät ihr Leben zunächst aus den Fugen. Sie zieht in eine betreute Wohngruppe und begibt sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Ab 13.
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Berlie Doherty. Aus dem Engl. von Franca Fritz und Heinrich Koop. Mit einem Nachw. von Hanna Jansen. Würzburg: Arena, 2008.
Die 9-jährige Abela aus Tansania muss leiden, weil ihre Mutter an Aids gestorben ist. Sie kommt auf geheimnisvoll abenteuerliche Weise nach London. In Sheffield lebt die 13-jährige Rosa mit ihrer Mutter: Sie wollen ein Kind adoptieren. Ab 13.
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S.E. Durrant; aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier. Hamburg: Königskinder Verlag in der Carlsen Verlag GmbH, [2017].
Ira und Zac müssen schon wieder umziehen – diesmal von einer Pflegefamilie ins Kinderheim. Es wird der erste Ort, an dem sie glücklich sind. Trotzdem: Ira sehnt sich nach dem Unmöglichen, nach einer richtigen Familie. Mit Mutter und Vater und einer eigenen Haustür. Aber die Geschwister sind nicht mehr klein und sie wollen zusammenbleiben. Keine guten Voraussetzungen. Am Ende finden sie dennoch ein Zuhause: in Martha, in Appleton House und in ihrem Garten. Und wenn der Abschied vom Kinderheim, von den Menschen dort, auch schwerfällt: Sie haben endlich ihr kleines Stück von Himmel gefunden. Für immer. Ab 12.
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Alexia Casale. Aus dem Engl. von Henning Ahrens. Hamburg: Carlsen, 2013.
Die 14-jährige Evie lebt seit fast 4 Jahren bei ihren Adoptiveltern. Bei einer Operation wird ihr ein Stück Knochen entfernt, aus dem sie einen Drachen schnitzt. Sie wünscht sich, dass dieser lebendig wird, um ihr dabei zu helfen, mit den schlimmen Erlebnissen aus ihrer Kindheit fertig zu werden. Ab 14.
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Benjamin Alire Sáenz; aus dem amerikanischen Englisch von Uwe Michael Gutzschhahn. Stuttgart: Thienemann, [2017].
Der 17-jährige Sal ist orientierungslos auf der Suche nach sich selbst. Seine beste Freundin Sam weiß eigentlich alles, ist aber emotional aus der Bahn geworfen. Handfeste Unterstützung im Erwachsenwerden erhalten sie von Sals Adoptivvater und durch ihre unverbrüchliche Freundschaft. Ab 13
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Alexandra Bullen. Aus dem Amerikan. von Angelika Hazel ist unglücklich mit ihrem Leben. Hätten ihre Eltern sie nicht zur Adoption freigegeben, wäre alles anders gelaufen, 13 Eisold Viebig. Frankfurt a. M.: S. Fischer, 2011.
Hazel ist unglücklich mit ihrem Leben. Hätten ihre Eltern sie nicht zur Adoption freigegeben, wäre alles anders gelaufen,glaubt sie. Da führt sie der Zufall zur Wunschschneiderei. 3 Kleider erhält sie dort und 3 freie Wünsche. Wunsch Nr. 1: Hazel will ihre leibliche Mutter kennenlernen. Ab 13.
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Marie Claude Bérot. Aus dem Franz. von Isabel Kupski. Frankfurt a. M.: Fischer Taschenbuch-Verl., 2008.
Victoria weiß schon lange, dass sie von ihren Eltern adoptiert wurde. Wirklich darunter gelitten hat sie nie, sie liebt ihren Bruder Mathias und ihre Eltern. Doch seit ihrem fünfzehnten Geburtstag verspürt sie plötzlich den Wunsch, ihre leibliche Mutter kennenzulernen. Aber wie soll Victoria sie finden? Mit fünfzehn Jahren wurde Constance schwanger. Ihre Eltern zwangen sie, das Baby zur Adoption freizugeben. Constance kommt nie darüber hinweg, und mit dreißig Jahren beschließt sie, ihre Tochter zu suchen. Durch einen unglaublichen Zufall finden die beiden schließlich zusammen. Ab 12.
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Chojin. Hamburg: altraverse, 2018.
Die warmherzige Waise Nae wird überraschend vom Präsidenten der Kiryu Group adoptiert. Ihr neuer Vater wird dessen Enkel Kaoru. Aber Kaoru will seine Rolle als Vater nicht annehmen und verhält sich Nae gegenüber abweisend. Nae gibt nicht auf und gewinnt allmählich das Herz ihres Adoptivvaters. Ab 13.
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Sophie McKenzie. Übers. aus dem Engl. von Susanne Klein. Köln: Boje, 2013.
Ein Schulaufsatz gibt den Startschuss zur Suche nach Laurens "richtigen" Eltern. Aber als sie sie endlich gefunden hat, ist Lauren enttäuscht: Die Familie ist nicht so, wie sie sich das ausgemalt hat. Und dann wird Lauren auch noch entführt, weil sie zu viel über ihre Vergangenheit weiß. Ab 12.
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Uticha Marmon. Bamberg: Magellan, 2015.
Endlose helle Tage, Sonnenlicht, das flirrend durch Baumkronen fällt, kaltes Seewasser und frische Zimtbrötchen – so war ihr Sommer, jedes Jahr. Jetzt sind das alles nur noch Erinnerungen an eine Zeit, als sie Elin und noch nicht Lykke war. Jeden Sommer hatten Elin und ihre Eltern ihre Ferien im Marienkäferhaus verbracht. Diesen Sommer machen Elins Eltern allein Urlaub und Elin hat eigentlich vor, ihre Tage mit Unternehmungen mit ihren Freundinnen zu füllen. Doch kaum sind ihre Eltern weg, erreicht sie ein seltsamer Brief, aus dem hervorgeht, dass Elin adoptiert ist und der sie dazu treibt, allein nach Dänemark aufzubrechen auf der Suche nach Antworten und auf der Suche nach sich selbst... Ab 12.
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Jennifer L. Armentrout; aus dem Amerikanischen von Anja Hansen Schmidt. München: cbt, 2017.
Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Sie hatten eine schwierige Zeit bei Pflegeeltern. Die traumatisierte Mallory wurde anschließend von einem Ärzte Ehepaar adoptiert. Rider war lange Zeit im Heim und kam dann zu einer armen alten Frau. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt … Ab 14.
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Taiyo Matsumoto; aus dem Japanischen von Martin Gericke. Hamburg: Carlsen Comics, 2020ff
Das Kinderheim Star Kids ist das Zuhause für eine Gruppe von Waisen und Pflegekindern. Ihre Lebenswege aus der Vergangenheit sind so unterschiedlich wie ähnlich geprägt, ihr Heranwachsen unter der behutsamen Heimleitung abhängig von individuellen Erfahrungen und Träumen. Allen gemeinsam ist ihr Zufluchtsort, das Wrack eines Nissan Sunnys 1200, in den sie sich gemeinsam zurückziehen, um Pläne zu schmieden, sich in Fantasien zu flüchten, die Welt in Gedanken zu bereisen, ins Weltall abzuheben oder einfach nur ganz für sich allein für einen Moment dem Alltag zu entfliehen. Manga-Reihe in sechs Bänden. Ab 14.
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von Christophe Léon; aus dem Französischen von Rosemarie Griebel-Kruip. München: Mixtvision, [2017].
Beklemmende Dystopie, in der homosexuelle Paare und ihre Kinder immer stärker diskriminiert werden, wobei sowohl staatliche Institutionen, als auch die private "Liga für die Werte der Familie" die Einhaltung der neuen Gesetze verfolgen. Ab 12.
Die Buchtipps wurden zusammengetragen von Adoptivmama Jennifer Lucas, Juli 2023