Eltern für Kinder e.V. Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle
Eltern für Kinder e.V.Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle

Die Kinder von Santo André

Jahr 2014

Dezember 2014 > Kleiderbasar

Kleiderbasar im CCCultura.

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Dezember 2014 > Musikschule

Konzert der Musikschule.

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Dezember 2014 > Ballettgruppe

Vorführung der Ballettgruppe zum Jahresende.

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20.12.2014 > WM-Sichtschutzwand wird versteigert

Im Juli berichteten wir, dass die Kinder und Jugendlichen  einer deutschen Studentin helfen durften, eine Sichtschutzwand um das Camp der deutschen Fußballnationalmannschaft mit eigenen Bildern zu bemalen. Die bemalten Holztafeln wurden netterweise nach ihrem Abbau durch den DFB nach Deutschland transportiert, wo sie zugunsten unserer Kinder im CCCultura versteigert werden sollten.

 

Nun ist es soweit:

 

Ein farbenfrohes WM-Erinnerungsstück mit den Signaturen unserer DFB-Helden wird versteigert.

 

Dieses Kunstwerk stand im Campo Bahia und schützte unsere Nationalmannschaft vor den neugierigen Augen der Presse und der Besucher.

 

Theresa Ernst nahm sich der 110 m langen und 2,40 m hohen Sichtschutzwand an, startete mit den brasilianischen Kindern und Jugendlichen vor Ort und aus unserem Projekt „Centro de Convivência e Cultura“ in Santo Andre ein kulturübergreifendes Kunstprojekt und gemeinsam bemalten sie die Wand mit Motiven und Farben aus dem Leben der Menschen dort.

 

Nun werden die beiden Einzelelemente mit den Motiven „Strauch“ und "Kopf" zugunsten unseres Projekts „Centro de Convivência e Cultura“ versteigert. Signiert wurden die Elemente bei der Premiere des Films „Die Mannschaft“ in Berlin von den anwesenden WM-Helden und Fußball-Stars: Lukas Podolski, Philipp Lahm, Per Mertesacker, Mesut Özil, Shkodran Mustafi, Erik Durm, Matthias Ginter sowie Hansi Flick und Uli Vogt

 

Hier geht es zur Versteigerung

Video zur Entstehungsgeschichte

Fotos von der Mal-Aktion

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30.11.2014 > Neues zum Jahresende

Foto: Toni Ormundo

Liebe Freunde und Spender unserer Projekte in Santo André in Bahia/Brasilien

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu. Wir können durch die WM, die wir hier so hautnah miterlebt haben, auf ein interessantes Jahr zurückblicken. Es hat unserem Ort neben finanzieller Hilfe eine beträchtliche Horizonterweiterung und einen hohen Bekanntheitsgrad gebracht.

Zurzeit bereiten sich alle Kinder auf das Ende des Schuljahrs vor. Es gibt Abschlussfeste und Aufführungen.

 

Die zugehörigen Fotos finden Sie am Ende des Abschnitts.

Im Kulturzentrum CCC wird es kurz nach Weihnachten wieder eine Ballettaufführung geben. Wir mussten finanziell helfen, sowohl für diese bevorstehende Aufführung, wie auch für die Gehälter bis zum Ende des Jahres.


Was ich sehr positiv finde, ist, dass sich unsere Dorfbevölkerung immer mehr in dieses Projekt einbindet und verantwortlich fühlt. Dies zeigt, dass unsere „Hilfe zur Selbsthilfe“ langsam Früchte trägt. Im Vorstand engagieren sich Einheimische und junge Mitarbeiter, die früher Schüler des Kulturzentrums waren, geben den Kleinen Unterricht.

Unsere Musikschule IASA macht große Fortschritte. Ich konnte im Oktober aus Deutschland eine Bratsche mitbringen – gespendet von einem speziellen Musikliebhaber – so dass unser Streichorchester durch das fehlende Instrument in der Mitte vervollständig werden kann. Eine Schülerin und einen Lehrer haben wir dafür. Es wurde eine sehr schöne CD mit brasilianischen Kinderliedern aufgenommen. Wer möchte, kann sie bei mir bestellen. Ich werde sie von Deutschland aus verschicken. Eine Spende von 20 Euro (oder mehr) könnte auf das Spendenkonto von EfK (Bernd Beuerbach)  eingezahlt werden. Stichwort Santo André, CD,
IBAN DE20476501300030000426
BIC WELADE3LXXX


Das behinderte Mädchen Leticia leidet seit einiger Zeit immer wieder unter Lungenentzündungen. Wir halfen ihrer Mutter durch einen Kredit, eine Eisdiele aufzumachen. Jetzt kann sie dort arbeiten und dabei Leticia mitnehmen. Sie wird durch ihre Mutter und durch die erwachsene Tochter dabei unterstützt. Es war einfach nicht mehr möglich, dass sie in Privathaushalten oder Restaurants arbeitete, wo sie Leticia nicht mitnehmen konnte. Leider hat sich niemand gemeldet, der bereit wäre, eine Patenschaft für Leticia zu übernehmen.


Danke für die vielen Spenden, die für den Kindergarten eingegangen sind. Mit Vielfliegerrabatt kann ich ca. 100 kg im Flugzeug mitnehmen. Alle Spiele und Stifte sind hiermit gut angekommen. Einige Dinge werden wir in einem Flohmarkt im Dezember zugunsten des CCC verkaufen.


Auf die gleiche Art und Weise kamen auch alle gespendeten Fußballschuhe und –kleidung gut hier an. Jetzt haben alle Kinder Fußballschuhe. Niemand muss mehr barfuß spielen.
Ob wir nach wie vor den Kinderfußball finanziell im nächsten Jahr unterstützen können, hängt von der Höhe der eingehenden Spenden ab.


Der Fußballplatz im Ort, vom DFB gespendet, wird im Januar bespielbar sein. Die Dorffußballer haben die Fertigstellung selbst in die Hand genommen und sogar einen Verein zur Unterhaltung des Platzes gegründet. Ich freue mich über diese Fortschritte im demokratischen Verhalten unserer Leute.


Der Capoeiraunterricht läuft wie bisher. Der Lehrer arbeitet ehrenamtlich und hofft in der bevorstehenden Hochsaison zu Aufführungen in die Hotels gerufen zu werden, um so etwas zu verdienen.


In unserer Dorfschule mussten wir immer wieder mit Geldmitteln aushelfen, da sie leider nach wie vor von unserer Stadtverwaltung stiefmütterlich behandelt wird. Es fehlte sogar an Putzmitteln und Klopapier. Leider wird die sehr engagierte Direktorin Ende dieses Jahres ihr Amt niederlegen. Mal sehen, wer nach kommt.

 

Der krönende Abschluss des Schuljahres stellte eine Projektwoche zum Thema „Schwarzes Bewusstsein“ (consciência negra) dar. Die Kinder, die ja (fast alle) afrikanische Wurzeln haben, konnten viel über afrikanische Kultur erfahren.


Ich möchte allen unseren Freunden und Spendern danken für alles, was Sie für unsere Kinder im vergangenen Jahr getan haben.


Wir wünsche Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit im neuen Jahr und
mehr Frieden in der Welt,

Ihre Waltraud Busch

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02.09.2014 > Neues im September

Liebe Freunde, Interessierte und Spender,
bei uns ist wieder Ruhe eingekehrt. Nach wie vor gibt es viele
Tagestouristen, die uns hier in Santo André besuchen. Wir scheinen ein "Fußball-Pilgerort" geworden zu sein.


Der Fußballplatz ist auch so weit fertig, Rasen ist gelegt, es fehlen
nur noch die Tore und die Zäune hinter den Toren. Dann kann ein
Einweihungsfest laufen.


Das DFB-Projekt für unsere Kinder wird im nächsten Jahr erst beginnen, 2 Tage die Woche Ganztagsschule, Schule, Musikschule und CCCultura werden das zusammen organisieren. Leider reicht das Geld nur für 2 Tage die Woche. Schade!


Spendengelder unterstützen nach wie vor den Kinderfußball, Leticia, das behinderte Mädchen und die Arbeit der Schule.
Leticia bekam von einer Spenderin einen Duschstuhl. Nun muss sie mit ihren inzwischen 11 Jahren nicht mehr von der Mutter in eine
Babybadewanne gebadet werden. Danke dafür!


Für die Schule haben wir Geld für Material für eine Aufführung zum
Unabhängigkeitstag am 7. September gespendet. Demnächst werden wir auch den Capoeiraunterricht wieder unterstützen
müssen, da die Capoeiragruppe kein Geld mehr vom Hotel bekommt, von dem sie immer wieder für Aufführungen gerufen wurden. Demnächst müssen wir auch zum Ende des Jahres im Kindergarten helfen, das 13. Monatsgehalt für die Erzieherinnen zu bezahlen.


Wie Sie unten lesen, haben wir im Ort auch Drogenprobleme.
Vielleicht gelingt es uns, die Psychologin weiterhin anstellen zu können.


Liebe Grüße aus Santo André
Waltraud Busch

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31.08.2014 > Drogenprobleme

Heute muss ich leider über ein trauriges Thema berichten, das in unserem kleinen Ort seit vielen Jahren Probleme schafft.


Viele Menschen, hauptsächlich Männer sind alkoholabhängig, lassen ihre Frauen mit der Arbeit und den Kindern im Stich und sind für die neue Generation ein schreckliches Vorbild. Auch Kokain, hauptsächlich Crack wird konsumiert.


In den letzten 4 Jahren hat eine Psychologin im CCCultura arbeiten können. Sie wurde vom Staat Bahia bezahlt. Diese Hilfe läuft aber demnächst aus und ich weiß nicht, ob die Gelder weiter genehmigt werden. Sie konnte einige Probleme auffangen.


Gestern Abend bat mich ein junger Mann, Vater von zwei kleinen Kindern, ihm zu helfen, dass er eine Therapie machen kann, denn er will mit aller Kraft aus diesem Teufelskreis heraus kommen. Er braucht nur 250 reais, das sind ca. 90 Euro pro Monat, um die Kosten für eine Therapie zu haben.


Wenn wir diesem jungen Mann helfen, helfen wir gleichzeitig auch seinen Kindern.


Ich versprach ihm, für sein Schicksal bei den deutschen Spendern zu werben.


Wer eine Einzelfallhilfe leisten will, kann egal in welcher Höhe einen Dauerauftrag erstellen mit dem Stichwort " Brasilien, Santo André, Drogentherapie".


Liebe Grüße Waltraud Busch

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15.08.2014 > Neue Bilder aus Santo André

Informationen aus der Musikschule
Fotos:

  • Die Deutsche Nationalelf besucht die Dorfschule
  • Anna Moser vom Kindermissionswerk "Sternsinger" besucht die Instrumentenwerkstatt der Musikschule
  • Mitarbeiter/innen bei unserer Arbeit mit den Kindern von Santo André und Umgebung
  • Aufführung der Musikschule im Juni 2014
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13.08.2014 > Eine-Welt-Wochenende in Schramberg

Flyer zu den Eine Welt Wochen Schramberg
Flyer_Little_Glocal_City.pdf
PDF-Dokument [529.1 KB]
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24.07.2014 > Juli/August -  Bericht aus Santo André - Die Zeit nach der WM


Liebe Spender, Freunde und Interessierte,

 

nach einer hektischen Zeit hier in unserem idyllischen Ort an der brasilianischen Atlantikküste ist wieder Ruhe eingekehrt, wenn es auch deutlich mehr Touristen gibt als vorher in dieser Jahreszeit.

Die Direktorin der Dorfschule sagte kürzlich: „Mir kommt es vor, als ob jetzt das Schuljahr erst beginnen würde“ – eigentlich hat es aber im Februar schon angefangen. Jetzt können wir wieder durchatmen, schauen, wo die Arbeit mit den Kindern steht, wie viel Geld für was da ist.

 

Für diejenigen, die es nicht mitgekriegt haben: In Santo André wurde im Dezember 2013 ein Luxuscamp für die Deutsche Nationalelf errichtet, so wie ein wenig außerhalb ein Trainingsplatz mit höchster Qualität. Bis zum Schluss haben alle gezittert, ob es auch fertig würde. Die Presse in Deutschland war sehr schlecht. Man erwartete Hitze, Mücken, Überschwemmungen, Kriminalität, Krankheiten.

 

Anfang Juni 2014 kam die Fußballelf aus Deutschland angereist und mit ihr etwa 300 Journalisten. Unser Ort, der ja nur 800 Menschen zählt, wurde plötzlich fast weltbekannt und sehr gelobt, denn alles war im letzten Moment fertig geworden, sehr schön, und allen Unkenrufen zum Trotz, trat nicht davon ein. Journalisten und Fußballer, alle fühlten sich sehr wohl und wurden liebevoll aufgenommen.

 

Mehr dazu in einem Bericht der Frankfurter Rundschau.

 

Die Fußballer wurden mit großem Polizeiaufwand bewacht und durften kaum aus ihrem Camp raus. Trotzdem traf man sie immer mal wieder am Strand oder „vor ihrem Tor“. Sie waren sympathisch und umgänglich vor allem zu unseren Kindern im Ort.

 

Einmal besuchten sie auch die Dorfschule und kickten dort mit den Kindern ein wenig.

 

Von hier aus fuhren die Spieler und Journalisten dann zu den einzelnen Spielstätten und kehren immer wieder zurück.

Nach der brasilianischen Niederlage drückten die Kinder und auch die Erwachsenen der deutschen Mannschaft alle Daumen – und es hatte ja genützt. Sie wurden in Rio de Janeiro Weltmeister.

 

Jetzt zu den Projekten:

Vor und während der WM mussten wir immer wieder aushelfen, da die Stadtverwaltung sich sehr wenig um ihre Aufgaben kümmerte. Ob dies an mangelndem Interesse lag oder an leeren Kassen? Ich kann es nicht beurteilen.

 

Wir haben in der Schule Schulhefte für die Kinder bezahlt und die Schulspeisung (Pflicht in Brasilien) für einen ganzen Monat. Die Dorffußballkinder werden nach wie vor mit einem Betrag pro Monat unterstützt, hauptsächlich mit der Spende einer Grundschule in BW. Inzwischen gibt es neben der Mannschaft der größeren Kinder auch eine mit Schulkindern ab 6.

 

Eine größere Spende ging an das Kulturzentrum CCCultura, mit der die Materialien für den Zeichenunterricht für das laufende Jahr bezahlt werden sollen.

 

Die Kinder und Jugendlichen durften einer deutschen Studentin helfen, die Sichtschutzwand aus Holz mit eigenen Bildern zu bemalen. Die bemalten Holztafeln wurden netterweise nach ihrem Abbau durch den DFB nach Deutschland transportiert, wo sie zugunsten unserer Kinder im CCCultura versteigert werden sollen. Vielleicht können wir damit im nächsten Jahr einen Lehrer für bildhaftes Gestalten einstellen.

 

Der DFB unterstützt ab dem nächsten Jahr unser Dorf die nächsten 4 Jahre lang mit Hilfe des Kindermissionswerks Sternsinger in einem Projekt, das „Kinderträume“ genannt wurde und zwei Tage in der Woche einen Ganztagsunterricht für alle Kinder vorsieht. Dabei wird die Schule zusammen mit der Musikschule und dem Kulturzentrum arbeiten, um dies zu bewerkstelligen.

 

Mehr dazu in einem Video bei You Tube.

 

Trotz der Hilfe, die uns damit zugesagt wurde, gibt es für mich mit Ihren Spendengeldern immer wieder die Aufgabe, „Löcher zu stopfen“. Wir haben auch keine große Hoffnung, von der Stadtverwaltung Hilfe zu bekommen. Ich glaube, das ist zurzeit ähnlich in ganz Brasilien. Die Kassen sind leer. Bei uns bemerkt man aber, dass die Menschen wenigstens eine Zeitlang Arbeit hatten und für ihre Verhältnisse gut verdient haben. Auch der Tourismus scheint aufzuleben.

 

Das körper- und geistigbehinderte 10 jährige Mädchen im Ort ist zum Beispiel leer ausgegangen. Ich versuchte noch ein von den Spielern unterschriebenes Fußballtrikot zu bekommen, um es zu versteigern, habe es aber leider nicht geschafft. Leticia braucht dringend einen Badestuhl und einen neuen Rollstuhl. Ich werde hier mit Spendengeldern aushelfen und auch einen monatlichen Betrag zur Verfügung stellen, damit ein Teil der Physiotherapiestunden bezahlt werden kann. Es wäre sehr schön, wenn sich vielleicht jemand finden würde, der eine Patenschaft egal in welcher Höhe für Leticia übernehmen würde.

 

Auch die Nachbarorte haben relativ wenig „abbekommen“.

In die Dorfschule in Guaiu gingen Spenden für Schulmaterial hin und wenn nötig, helfen wir mit weiteren Farben zur Verschönerung der Schule. Farben wurden von der Studentin aus Deutschland, die ich schon erwähnt habe, dagelassen.

 

Was noch offen ist: Der Dorffußballplatz wurde vom DFB höher gelegt (damit er nicht bei jedem Regen zum See wird) und bis jetzt zu ¾ mit Gras bepflanzt. Wir hoffen, dass er auch noch fertig gemacht wird und auch neue Tore drauf kommen, wenn nicht, dann müssen wir da aushelfen. Und wie steht es mit einem Mäher usw.?

 

Der Capoeiraunterricht trug sich in diesem Jahr selbst dank der vielen Aufführungen, die angefragt wurden. Wie geht es da weiter?

 

Die Musikschule und auch die Dorfschule werden sich bis auf weiteres versorgen können durch den Verkauf der Spielerfahrräder, die uns gespendet wurden.

 

In der Schule steht der Ausbau eines Speiseraums an, im CCCultura soll der Tanzsaal gegen Wind und Mücken mit stabilen Plastikplanen geschützt werden und in der Musikschule stehen die Renovierung der Elektrik und der Einbau von gespendeten Klimaanlagen an.

 

Inzwischen besuchen sehr viele Kinder aus den Nachbarorten den Kindergarten Maria Marta, die Musikschule IASA und das CCCultura. Wenn die Kinder noch zu klein sind, dann werden sie zum Teil von ihren Eltern mit dem Bus gebracht. Die Eltern legen immer mehr Wert auf die Bildung ihrer Kinder.

 

Ich danke Ihnen hiermit für Ihr Interesse und für Ihre Spenden, die ich mit Vorsicht versuche, an der richtigen Stelle einzusetzen.

 

Viele Grüße aus Santo André,

Ihre Waltraut Busch

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28.04.2014 > Erster Teil der Wurzelsuche einer Adoptierten: Sprachurlaub

Vom 24. Februar bis zum 24. März verbrachte die über Eltern für Kinder e.V. vor 24 Jahren Adoptierte Marlene vier Wochen bei uns in Santo André. Sie wollte in erster Linie mit ihrem Herkunftsland Kontakt aufnehmen, Menschen kennen lernen und dann natürlich so viel der nie erlernten Sprache mitnehmen, wie in 4 Wochen möglich ist, denn Marlene wurde damals als Baby von EfK-Eltern in  Sao Paulo adoptiert und ist in Deutschland aufgewachsen.

Sie wohnte während der 4 Wochen zu Anfang bei Wally und Hans, danach bei einer Amerikanerin, die ihr sehr günstig ein Häuschen vermietete. Jeden Morgen gab Vivian ihr eine Stunde Portugiesischunterricht und danach ging das Studium weiter in der Hängematte. Am Ende der 4 Wochen konnte sich Marlene ganz gut mit den vielen neuen brasilianischen Freunden unterhalten, die sie in dieser Zeit gefunden hatte.

Sie nahm mit Begeisterung am Carnaval in Santo André teil, versuchte sich mit Capoeira, Trommeln und genoss natürlich auch den Strand und die herrliche tropische Natur.

Wer Interesse hat, auch einen solchen Sprachunterricht zu machen, kann sich an mich wenden oder auch an Marlene.

 

Hier einige Bilder aus dem Umfeld von Marlene, die selbst nicht abgebildet werden möchte:

Waltraud Busch

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