Eltern für Kinder e.V. Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle
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Ulrike Draesner

Die Schriftstellerin Ulrike Draesner aus Berlin - Mitglied von Eltern für Kinder e.V. - ist Trägerin des Joachim-Ringelnatz-Preises für Lyrik 2014 der Stadt Cuxhaven und des Nicolas-Born-Preises 2016.

25.07.2016 > Ulrike Draesner erhält Nicolas-Born-Preis 2016

Ulrike Draesner erhält den Nicolas-Born-Hauptpreis des Landes Niedersachsen.

 

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04.08.2015 > Ulrike Draesners neues Buch "Mein Hiddensee"

Wie seit vielen Jahren immer wieder durchstreift Ulrike Draesner, – beziehungsweise ihr literarisches alter ego, im Buch stets nur „sie“ genannt – auch diesmal mit ihrem Hund die Insel, und mit ihrem kleinen Kind.

 

In der Frankfurter Rundschau wird das Buch besprochen:

 

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17.07.2014 > Ulrike Draesner in der Frankfurter Rundschau

Die "Frankfurter Rundschau" berichtet über ein Treffen mit der Schriftstellerin Ulrike Draesner, die bei der Berufswahl ihrer Figuren die Augen auf hat: Auch in ihrem jüngsten Roman, „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“, in dem Vater und Tochter in der Affenforschung tätig sind.

 

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14.06.2014 > Ulrike Draesner erhält Joachim-Ringelnatz-Preis 2014

Die Stadt Cuxhaven würdigt auf ihrer Webseite das Werk von Ulrike Draesner. Besonders hervorgehoben wird, dass "sich in ihren Gedichten Geschichte und Gegenwart, Natur und Kultur, Technik und Liebe, lebensgeschichtlicher Ernst und jäh aufblitzender Witz in immer wieder überraschenden Wendungen verbinden".

Drei Gedichte von Ulrike Draesner

Ein schönes Beispiel für Ulrike Draesners so treffend beschriebene Lyrik konnten wir schon 2012 in unserer Festschrift zum 25jährigen Bestehen von Eltern für Kinder e.V. erleben. Wir geben daher gerne an dieser Stelle die drei Gedichte von Ulrike Draesner noch einmal wieder:

 

mit kleinen wesen da

  

pangen (sie spicht kein r)

goß soll es sein das wanden de augen: mein licht benn auf sie

summt sie nickt scheit sieht denkt sie ist das stenlein mischt

und findet weda sich noch uns die günde sind ein matsch

am gummistiefeland blatt patt die ada da de aum „die elsta

fliegt“ schwazweiß de „mond de auch“ wo ist die wald?

die katze unsichtba wikklich sitzt auf de hand da daußen wo

da gang bis es bicht da kug nicht schon und weiß das

baune auge seine heitekeit wenn wie vasteckt sich

was sie………….. (ist)

 

paprika mamrika

seit drei tagen kann sie das r und

wie sagte sie „paprika“ nach der kita

„mamrika“ wir lachten liefen riefen

ros: fahrradkringer kaufen zur berohnung

währte sie statt rosa rirryfee eine braue

mit maus danach saßen wir im café

sie aß cheesecake wir spierten "große"

sprich machten konversation unter

schaukernden pratanen war sie doch im theater

der rote drache mit den nicht mehl

glünen augen... und erzährte von feuer

und schreichen, herrrich war

das reben in diesem herbst


reise des infans um die halbe erde als blühender ball

im wald war alles eins

der weiße nebel aus wiesen

wunderbar ein kater der lebte nur

in der hand. sie hatte magnetresonanz 

geträumt oder eiweiße erfunden

war drei jahre alt und liebte

einen stock der ihr als mutter

diente sumudu im wald mit

dem pinguin weiß schwarz

flügelnd brütend achtete auf

den unterschied das geringe

rucken der münder das überall

geschah ihr nun

das menschengesicht einst

spiegel schimmernd dünner verletzlichkeit

sumudu im wald was leuchteten die vögel     

von unsprechbarkeit

was schlief

sie nach der landung

im buggy

schleifte einen fuß am boden

berührte die fremde erde       

fürchtend blühend

beinah

→   interner Bericht von Ulrike Draesner (passwortgeschützt)

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