Eltern für Kinder e.V. Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle
Eltern für Kinder e.V.Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle

Vermittlungsverfahren

Ablauf des Antragsverfahrens

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Grundzüge

 

Das Verfahren für eine Auslandsadoption über „Eltern für Kinder e. V.“ (EfK) beinhaltet

Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

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Verfahrensablauf

 

1. Kontaktaufnahme

Ein Paar, das die Adoption eines ausländischen Kindes erwägt, tritt mit der EfK-Adoptionsvermittlungsstelle über das Kontaktformular in Verbindung.

 

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2. Kontakteltern

Die EfK-Adoptionsvermittlungsstelle leitet das Kontaktformular an die in der jeweiligen Region ehrenamtlich tätigen Kontakteltern weiter. Diese senden dem interessierten Paar die Informationsbroschüre mit der „Anmeldung zum Informationstreffen“ zu.

 

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3. Informationstreffen

Bei weiterem Interesse sendet das Paar die Anmeldung zum Informationstreffen und eine kurze Begründung des Adoptionswunsches an die zuständigen Kontakteltern. Darauf erfolgt durch die Kontakteltern die Einladung zum Informationstreffen. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnahme beider Ehepartner ist notwendig. Im Verlauf des Informationstreffens wird das interessierte Paar umfassend über alle die Auslandsadoption berührenden Fragen unterrichtet. Sie erhalten die für das Vorbereitungs- und Überprüfungsverfahren von EfK erforderlichen Antragsunterlagen.

 

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4. Antragstellung

Die Bewerber senden ihre vollständigen Antragsunterlagen an die Kontakteltern. Sie überweisen die erste Rate (1.000 EUR) der Verwaltungsgebühr an Eltern für Kinder e. V.

 

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5. Beratungseltern

Beratungseltern sind vom EfK-Vorstand berufene erfahrene Familien, die bereits ausländische Kinder adoptiert haben. Die Bewerber führen zwei Gespräche mit den Beratungseltern. Die Beratungseltern verfassen einen Bericht über den Verlauf der Gespräche und senden diesen zusammen mit den Antragsunterlagen an die EfK-Adoptionsvermittlungsstelle in Berlin.

 

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6. Aufnahme in das Bewerbungsverfahren

Die Sozialarbeiterinnen der Adoptionsvermittlungsstelle entscheiden, ob die Antragsteller in das Bewerbungsverfahren aufgenommen werden.

 

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7. Sozialbericht des Jugendamts

Nach einer positiven Entscheidung bittet unsere Adoptionsvermittlungsstelle das für die Bewerber zuständige Jugendamt um Zusendung eines Sozialberichtes über die Bewerber zur allgemeinen Eignung für eine Auslandsadoption sowie um Übersendung einer Kopie der erweiterten polizeilichen Führungszeugnisse. Für die Erstellung des Sozialberichtes erhebt das Jugendamt eine Gebühr von derzeit 1.200 EUR. Der Sozialbericht und die Zustimmung des Jugendamtes sind für das EfK-Verfahren unverzichtbar.

 

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8. Psychologisches Gutachten

Die Kontakteltern nennen den Bewerbern ein bis drei Psychologen in ihrer Region. Die von EfK benannten Psychologen sind auf dem Gebiet der Auslandsadoption besonders erfahren. Sie erstellen nach einem oder mehreren Gesprächen das benötigte Gutachten. Wenn die Bewerber eine Fortsetzung des Verfahrens wünschen, überweisen sie nun die zweite Rate des Verwaltungskostenbeitrages (2.000 EUR).

 

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9. Endgültige Entscheidung über den Adoptionsantrag

Die für die Vermittlung verantwortlichen Sozialarbeiterinnen werten die vorliegenden Infomationen aus und treffen die endgültige Entscheidung.

 

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10. Abschlussgespräch

Die Bewerber werden zum Abschlussgespräch nach Berlin eingeladen. Hier erfahren sie Einzelheiten zum Verfahrensablauf und zur Vermittlungssituation in den einzelnen Ländern. Die Vermittlungsmöglichkeiten, die Empfehlungen der am Verfahren beteiligten Fachleute und die Vorstellungen der Bewerber werden miteinander abgestimmt. Im Abschlussgespräch entscheiden sich die Bewerber für die Vermittlung eines Kindes aus einem bestimmten Herkunftsland.

 

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11. Antragstellung im Herkunftsland

Im Anschluss an das Abschlussgespräch unterstützt unsere Adoptionsvermittlungsstelle die zukünftigen Eltern bei der Zusammenstellung der für das jeweilige Land erforderlichen Antragsunterlagen. Die Unterlagen werden durch EfK geprüft, die Übersetzung und Beglaubigung der Papiere in die Wege geleitet. EfK sorgt für den Versand der Unterlagen in das Herkunftsland. Die Bewerberakte wird bei der zuständigen staatlichen Stelle eingereicht. Zu diesem Zeitpunkt wird die dritte Rate des Verwaltungskostenbeitrags (1.000 EUR) fällig.

 

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12. Wartezeit

Ab Antragstellung im Land bis zur Ankunft des Kindes in Deutschland ist mit einer Wartezeit von voraussichtlich bis zu drei Jahren zu rechnen. Die Wartezeit sollte zur weiteren Vorbereitung genutzt werden. Es besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an EfK-Veranstaltungen.

 

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13. Kindervorschlag

Der Kindervorschlag wird den Bewerbern durch die EfK-Sozialarbeiterin unterbreitet. Mit Annahme des Kindervorschlags wird die vierte und letzte Rate des Verwaltungskostenbeitrags (1.000 EUR) fällig. 

 

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14. Abholung des Kindes

Bei der Planung und Durchführung der Reise werden die Bewerber von der Adoptionsvermittlungsstelle beraten und unterstützt. Vor Ort geben Mitarbeiter von EfK oder der jeweiligen Partnerorganisation individuelle Unterstützung im Adoptionsprozess, bieten Begleitung sowie Hilfe bei eventuell auftretenden Problemen an. Sie helfen, sofern erforderlich, bei der Beschaffung der notwendigen Papiere für die Heimreise, wie z.B. Pass und Visum für das Kind.

 

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15. Rückkehr nach Deutschland

Nach der Rückkehr der Adoptivfamilie nach Deutschland stellen die Beratungseltern gemeinsam mit den Adoptiveltern die Informationen für die Integrationsberichte über das Kind zusammen. Diese Berichte werden in allen Ländern verlangt, mit denen EfK zusammenarbeitet. Beim Familiengericht wird die deutsche Anerkennung der Adoption beantragt.

 

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16. Nachbetreuung

Es ist uns wichtig, die Familien nach der Adoptionsvermittlung nicht allein zu lassen. Sie finden in den anderen Familien erfahrene Unterstützer und Ratgeber. EfK begleitet die Familien, solange dies gewünscht wird. Durch Regional- und Ländertreffen bietet Eltern für Kinder e.V. Möglichkeiten zur Begegnung und zum Austausch.

 

Nachbetreuungsgruppen bieten einen Rahmen zur vertieften Auseinandersetzung mit adoptionsspezifischen und pädagogischen Fragen. Die Adoptionsvermittlungsstelle,  die Beratungseltern und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützen die Adoptivfamilie bei auftretenden Problemen.

 

Wir sind an einer langfristigen Bindung unserer Adoptivfamilien durch Beitritt in den Verein „Eltern für Kinder e. V.“ interessiert. Die Mitgliedschaft ist jedoch keine Voraussetzung für die Adoptionsvermittlung.

 

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Ablauf unseres Antragsverfahrens.pdf
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► Weiterführende Informationen

Schutz der Privatsphäre von Adoptivkindern

Gemeinsame Erklärung der Arbeitsgemeinschaft aller deutschen Adoptionsvermittlungsstellen in freier Trägerschaft

Netzwerk

Nachbetreuung, Kontakteltern, Beratungseltern, Informationsveranstaltungen (Informationstreffen, Infotreffen), Länderbeauftragte, Psychologen

Gesetzestexte

Haager Übereinkommen, Adoptionsrecht mit Adoptionsvermittlungsgesetz

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