Eltern für Kinder e.V. Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle
Eltern für Kinder e.V.Staatlich anerkannte Adoptionsvermittlungsstelle

Die Good Shepherd Sisters betreiben Hilfsprojekte für Kinder und Familien in Bangkok und Nongkhai.

Das Fatima Self-Help Centre in Bangkok

Eltern für Kinder e.V. unterstützt mit dem Verkauf von Handarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Traben-Trarbach das Hilfsprojekt "Fatima Self Help Centre" der Good Shepherd Sisters in Bangkok. 

 

Die Kongregation der "Schwestern vom Guten Hirten" wurde 1835 in Frankreich gegründet. Zur Kongregation gehören heute rund 5.000 Schwestern in 70 Ländern der Erde.

 

Das erste Haus der Good Shepherd Sisters  in Thailand wurde 1965 in Din Daeng, einem Bezirk von Bangkok, eingerichtet. Seitdem wurden die Hilfeleistungen der Good Shepherd Sisters von Jahr zu Jahr gesteigert. Die Slums wurden zahlreicher und die dort lebenden Menschen sahen sich zunehmend Arbeitslosigkeit, Krankheit, fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten und Armut ausgesetzt. Die Good Shepherd Sisters haben in Din Daeng sehr erfolgreich verschiedene Programme ins Leben gerufen. Dazu gehört auch das Fatima Self-Help Centre, in dem die hier angebotenen Handarbeiten hergestellt werden.

Das Centre bietet Frauen und Mädchen hauptsächlich aus den nahe gelegenen Slums die Möglichkeit, Grundfertigkeiten zu erlernen, die ihnen ein Leben in Würde und in einer freundlichen Umgebung ermöglichen.

Es gibt dort einige Näherinnen, die schon fast zwanzig Jahre dort arbeiten, aber auch viele junge Mädchen. In einem Shop werden die Produkte verkauft.

Die Frauen produzieren Kunsthandwerk, Spielzeug, Schulbücher, Kinderbekleidung, Decken, bestickte Tischdecken und Badezimmertextilien. Sie erhalten angemessene Löhne für ihre Arbeit.  Außerdem gibt es für sie die Chance auf eine Arbeitsstelle und eine weiterführende  Ausbildung.

Neben dem Centre in Bangkok gibt es auch ein Centre der Good Shepherd Sisters in Nong Kai. Dort, im Nordosten Thailands sind die Lebensbedingungen hart. Der Nordosten leidet unter schlechten Böden mit wenig Ertrag, isolierter Lage, schlechten Straßen und  anderen Nachteilen. Deshalb wandern viele junge Mädchen und Frauen zwischen 12 und 20 Jahren nach Bangkok ab, um von dort aus den Lebensunterhalt der gesamten Familie sicher zu stellen. Die jungen Frauen laufen dabei aber Gefahr in der Industrie oder in Prostitution ausgebeutet zu werden. Deshalb ist es ein Anliegen der Good Shepherd Sisters, den jungen Frauen fair bezahlte Arbeit in ihrer Region anzubieten. Den Frauen werden Nähkurse angeboten und es wird ihnen ermöglicht, die Schulbildung zu erweitern.

Familie Tumpach (Herbert Tumpach ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von Eltern für Kinder e.V.) hat die Good Shepherd Sisters in Bangkok im August 2011 besucht. Hier ihr Bericht:

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Bericht von Margot Weyer aus Nongkhai

Neben dem Center in Bangkok gibt es auch ein Center der Good Shepherd Sisters in Nongkhai. Dort, im Nordosten Thailands sind die Lebensbedingungen hart. Der Nordosten leidet unter schlechten Böden mit wenig Ertrag, isolierter Lage, schlechten Straßen und  anderen Nachteilen. Deshalb wandern viele junge Mädchen und Frauen zwischen 12 und 20 Jahren nach Bangkok ab, um von dort aus den Lebensunterhalt der gesamten Familie sicher zu stellen. Die jungen Frauen laufen dabei aber Gefahr in der Industrie oder in Prostitution ausgebeutet zu werden. Deshalb ist es ein Anliegen der Good Shepherd Sisters, den jungen Frauen fair bezahlte Arbeit in ihrer Region anzubieten. Den Frauen werden Nähkurse angeboten, aber auch die Schulbildung zu erweitern. Seminare zu Frauenthemen, Hygiene und Aids-Problematik werden abgehalten. Zusätzlich bietetet das Projekt Angebote für die Kinder und Jugendlichen der Region.

 

Hier einige Eindrücke von dem Projekt und dem Leben im Nordosten Thailands:

Geschirr-Abspülen auf thailändische Art. Kinder in einem Selbsterfahrungscamp arbeiteten in Gruppen, und übernehmen reihum die täglich anfallenden Aufgaben.

Mittagessen für von HIV/AIDS betroffene Familien im Friendship Centre. Zu den Mahlzeiten sitzen Thais üblicherweise auf dem Boden oder einer niedrigen Platform. Die Gerichte werden geteilt, und das Gemeinsschaftsgefühl bei den Mahlzeiten ist ein wichtiger Faktor.

Ein Teenager Junge hilft seiner Familie bei der Versorgung eines kleinen Hausgartens. Gartengemüse kann in vielen Dörfern wegen der Wasserknappheit nur in wenigen Monaten im Jahr gezogen werden.

Meditiation bei einem Seminar. Thailändische Kinder können schon in sehr jungen Jahren meditieren. Dieses Seminar wurde für finanziell unterstütze Kinder während der Schulferien im Good Shepherd Friendship Centre abgehalten

Während der Schulferien haben viele finanziell unterstütze Kinder die Gelegenheit sich an Ausbildungsmaßnahmen des Good Shepherd Projektes zur Einkommensbeschaffung zu beteiligen.

Diese Kinder begleiteten ihre Mütter während der Schulferien zum Hands of Hope Projekt (Hände der Hoffnung), das neu für HIV/AIDS Betroffene eingerichtet wurde. Statt daheim zurück gelassen zu werden, konnten sie sich unter der Betreuung ihrer Mütter an der Kartenherstellung beteiligen. 

Finanziell unterstützten Kindern werden vom Good Shepherd Sponsor-Team Seminare angeboten. Entsprechend dem Alter der Teilnehmer wird Wissen zu einem Angebot an Themen vermittelt.

Reispflanzen ist in Thailand eine Sache der Familien. Am Wochenende helfen die Kinder ihren Eltern in den Reisfeldern. Das Pflanzen muss passieren bevor die Setzlinge absterben, weshalb alle Hände für diese Aufgabe benötigt werden.

Bo, ein 11-jähriges Mädchen, hilft im Reisfeld mit. Bo zieht die Stecklinge, die in die frisch gepflügten Reisfelder umgepflanzt werden sollen. 

Drei Kinder sitzen auf einer niedrigen Platform und teilen sich eine Mahlzeit. Sie essen Klebereis aus einem Korb - ein Hauptnahrungsmittel für die Menschen im Nordosten.

Kinder kommen zu den Tagesaktivitäten im Firendship Centre an. Lastwagen holen die Familien aus den Dörfern am Samstagmorgen ab und bringen sie am Nachmittag zurück. Die Teilnehmer genießen ein Angebot an Aktivitäten: Englisch- und Thaikurse, Kunst und Handwerk, Singen, Tanzen und ein gemeinsames Mittagessen

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